Ausgrenzung des BSW in Göttingen und unsere Antwort darauf

Stadt Göttingen,
22. Oktober 2026

Die Angriffe auf das BSW nehmen zu, offenbar haben manche "Linke" (?) - gemeinsam mit dem Chor der etablierten Parteien und bürgerlichen Medien - neben der AfD einen weiteren Feind entdeckt (vgl. zuletzt die tätlichen Angriffe auf Sevim Dagdelen während einer Friedensdemonstration in Stuttgart am 3. Oktober, oder die Störung einer Bezirksversammlung des BSW in Hamburg-Mitte). Zu beobachten ist aber auch eine Ausgrenzung des BSW und der Ausschluss von gemeinsame Initiativen politischer Kräfte, so auch in Göttingen.

Wir dokumentieren nachfolgend die Absage des Bündnisses "Gö gegen Kürzungen" an die BSW Basisgruppe Göttingen, die sich für eine Teilnahme am Bündnis angemeldet hatte, und unsere Antwort darauf.

Wir betonen: Wir finden die Initiativen des Bündnisses "Gö gegen Kürzungen" wichtig und richtig und werden auch weiterhin dessen Aktivitäten unterstützen und zur Teilnahme aufrufen, wie wir es auch schon in der Vergangenheit getan haben. Wir verurteilen aber den Versuch, das BSW aus politischen Initiativen auszugrenzen und den Konsenz fortschrittlicher Gruppen zu verlassen, der über Jahrzehnte die Bündnispolitik in der Bundesrepublik geprägt hatte: Einhalt in der Vielfalt, Gemeinsamkeit in der Aktion trotz unterschiedlicher Positionen.

Wie hätte es sonst jemals erfolgreiche, gesellschaftsverändernde Bündnisse wie die Friedensbewegung, die Anti-Atom-Bewegung, ja selbst die antifaschistische Bewegung überhaupt geben können, die von Naturschützern, Christen über Gewerkschaften, bürgerliche Parteiorganisationen bis hin zu K-Gruppen und undogmatischen Autonomen trotz unterschiedlichster Lebensrealitäten und politischer Positionen gemeinsam agieren konnten? Ausgrenzung mag einfacher sein als politische Auseinandersetzung - sie ist aber der falsche Weg und schadet allen.

Zum Hintergrund:

Das "Bündnis Gö gegen Kürzungen" hatte für den 31.8. über öffentliche Kanäle (u.a. Instagram) zu einem offenen Bündnistreffen eingeladen, zum Kennenlernen, Informationsaustausch und Vernetzen. Zwei unserer Mitglieder/Unterstützer meldeten sich daraufhin per Anmeldeformular an. Am Tag des Treffens - 2 Stunden vor Beginn - erhielten sie eine Absage wegen ihrer (in der Anmeldung angegebenen) Zugehörigkeit zum BSW, ohne weitere Begründung. Daraufhin haben wir eine Begründung des Bündnisses eingefordert, die uns per Mail am 23.9. erreichte. Hier zunächst der Wortlaut der Antwort des Bündnisses im Original:


Hallo, 

gerne möchte wir euch noch eine Rückmeldung geben.

Als Bündnis setzen wir uns gegen die Kürzungen ein, die besonders Menschen in prekären Lebenslagen, mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte und queere Menschen betreffen. Auch sind diese Personengruppen in unserem Bündnis repräsentiert.

Das BSW hat in verschiedenen Zusammenhängen eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausgeschlossen. Dies ist eine Partei, die sich gegen alle o. g. Personengruppen ausspricht und Hass gegen diese schürt.

Auch in Landesprogrammen des BSW sind  rassistische Positionen enthalten, z. B. die Zwangsdienste für Asylbewerber:innen.

Eine Präsenz vom BSW im Bündnis ist nicht mit der gemeinsamen Haltung und dem vertretenen Menschenbildes zu vereinbaren.

Wir hoffen, dass eure Fragen damit beantwortet sind.

Viele Grüße

Das Bündnis Gö gegen Kürzungen


Wir haben uns in unserer Basisgruppe Göttingen dazu abgestimmt, und für uns war klar, dass wir es nicht dabei belassen, sondern auf diese Ausgrenzung politisch mit einer Stellungnahme reagieren wollten. Hier unsere Antwort im Wortlaut, wie wir sie auch an das Bündnis gesendet haben:


Hallo Bündnis Gö gegen Kürzungen,

Danke für Eure Rückmeldung, die wir zur Kenntnis genommen haben, aber so auch nicht stehen lassen möchten. Da wir davon ausgehen können, dass Ihr Eure Position innerhalb des Bündnisses besprochen und abgestimmt habt, ist unsere Antwort öffentlich und allen Interessierten zugänglich.

Ihr hattet für den 31.8. über öffentliche Kanäle zu einem offenen Bündnistreffen eingeladen, zum Kennenlernen, Informationsaustausch und Vernetzen, wie es in Eurer Ankündigung hieß: „Lasst uns gemeinsam aktiv werden!“. Diesem Aufruf sind wir nachgekommen, und zwei unserer Mitglieder/Unterstützerinnen haben sich angemeldet. Eine Absage erfolgte kurzfristig, am Tag des Treffens, ohne weitere Angabe von Gründen. Die habt Ihr auf unsere Nachfrage hin jetzt nachgeliefert, wobei unsere Frage, ob auch andere Parteien nicht am Bündnis teilnehmen dürfen, weiter unbeantwortet blieb. Daher gehen wir davon aus, dass das nicht der Fall ist. Auch darauf werden wir eingehen.

1.      Ihr schreibt: „Eine Präsenz vom BSW im Bündnis ist nicht mit der gemeinsamen Haltung und dem vertretenen Menschenbildes (sic!) zu vereinbaren.“

Wie Ihr wisst ist das BSW eine Abspaltung aus der Partei DIE LINKE. Viele unserer Mitglieder und Mandatsträger waren zuvor in der LINKEN, oder davon unabhängig außerparlamentarisch aktiv. Viele Mitglieder und Unterstützer/Unterstützerinnen sind in Betrieben gewerkschaftlich organisiert, z.B. als Betriebsräte. Viele sind schon lange politisch aktiv, gegen Sozialabbau, gegen Faschismus, für Umweltschutz, für Frieden. Und das soll mit der Haltung und dem Menschenbild des Bündnisses nicht vereinbar sein?

2.      Zudem hat das BSW viele neue Menschen als politisch Aktive gewinnen können, die sich durch die aktuelle Politik und die etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Das BSW ist im Europaparlament vertreten und nur äußerst knapp (unter bisher nicht abschließend geklärten Umständen) an der 5%-Hürde der letzten Bundestagswahl gescheitert, ebenfalls nur knapp in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Dafür hat allein das BSW in Sachsen-Anhalt durch den Einzug ins Parlament eine absolute Mehrheit der AfD verhindert. In der Stadt Göttingen haben wir bei der Kommunalwahl insgesamt 4.800  Stimmen erhalten. Ist das irrelevant? Sind das Stimmen und Menschen, auf die man beim notwendigen Kampf gegen Sozialabbau verzichten kann? Weil sie eine abweichende Meinung zu bestimmten Themen haben? Und welche denn überhaupt? Darüber reden muss man anscheinend nicht mehr. Schublade auf ist so einfach und erspart jede politische Auseinandersetzung.

 3.      Nicht von ungefähr werden dann „Argumente“ zur Begründung der Abgrenzung angeführt, die zwar bequem ins eigene Weltbild passen, mit der Realität aber nichts zu tun haben.

Zitat: „Auch in Landesprogrammen des BSW sind rassistische Positionen enthalten, z. B. die Zwangsdienste für Asylbewerber:innen.“ Wer so eine Behauptung aufstellt, sollte sie belegen können. Wo also, liebes Bündnis, steht das in einem Landesprogramm des BSW geschrieben? Und wo gibt es sonst „rassistische Positionen“ des BSW? Für Rassismus gibt es klare Definitionen. Man sollte diesen Begriff nicht leichtfertig verwenden, genauso wenig wie den des Antisemitismus. Nur am Rande sei darauf hingewiesen, dass viele prominente Politikerinnen und Politiker des BSW selbst einen Migrationshintergrund haben und dafür u.a. von AfD-Leuten angefeindet wurden, z.B. Fabio de Masi, Amira Mohammed Ali, Sevim Dagdelen, sogar Sahra Wagenknecht. Wo also ist er, der Rassismus des BSW? Und sind mögliche Differenzen bei Fragen zu ungeregelter Migration und dem Umgang damit ein Ausschlussgrund für eine Zusammenarbeit gegen Sozialabbau? Seid Ihr Euch innerhalb des Bündnisses sonst in allen Fragen einig? Kaum zu glauben.

4.      Aber vielleicht ist es ja dies:

Zitat: „Als Bündnis setzen wir uns gegen die Kürzungen ein, die besonders Menschen in prekären Lebenslagen, mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte und queere Menschen betreffen. Auch sind diese Personengruppen in unserem Bündnis repräsentiert“. Das ist schon bemerkenswert. Ihr identifiziert die aktuellen Sozialkürzungen als etwas, von dem – neben Menschen in prekären Lebenslagen – besonders Personen mit Migrationsgeschichte und queere Menschen betroffen sind. Nicht etwa Millionen regulär Beschäftigte? Nicht etwa Bürgergeldempfänger/innen, Geringverdiener, Renter- und Rentnerinnen? Nicht etwa Kranke und gesundheitlich Beeinträchtigte, egal welcher geschlechtlichen Zuordnung und Herkunft? Wo bitte ist eine queere Person „besonders“ betroffen, oder stärker als die o.g. Gruppen? Gehören Jens Spahn, Alice Weidel oder Olivia Jones zu einer besonders betroffenen Gruppe? Gibt es in Eurem Bündnis noch so etwas wie eine Analyse der gesellschaftlichen Klassen- und Kassenverhältnisse, oder ist das nur noch Politik rund um den Bauchnabel der Peergroup fürs gute, eigene Gewissen? Bei dieser Aussage muss man sich nicht wundern, dass sich die Mehrheit der Menschen durch so ein Bündnis nicht mehr vertreten fühlt und in Scharen zur AfD rennt. Wer die Mehrheit der in diesem Land lebenden Menschen abgeschrieben hat und sich auf Klientelpolitik konzentriert, verliert diese Menschen eben auch – an die Falschen.  Nicht das BSW ist schuld am Aufstieg der AfD. Es ist das Versagen (ehemals) linker Kräfte auf ganzer Linie.

5.      Schließlich folgt die Volte, die unbedingt einen Ausschluss des BSW begründen soll:

„Das BSW hat in verschiedenen Zusammenhängen eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausgeschlossen. Dies ist eine Partei, die sich gegen alle o. g. Personengruppen ausspricht und Hass gegen diese schürt.“ Wofür die AfD steht ist bekannt, und die parteipolitischen Positionen des BSW stehen in der Regel in klarem Widerspruch dazu. Natürlich schließt das nicht aus, dass – wie mit anderen Parteien auch – an Sachfragen orientiert zusammengearbeitet werden kann, wenn es eine Übereinstimmung in einzelnen Punkten gibt. Sollte das BSW dem Neubau eines Kindergartens die notwendige Mehrheit verweigern, wenn diese Mehrheit mit der AfD erreicht wird? Diese Art der Brandmauerpolitik hat die AfD in den letzten Jahren gestärkt und nicht geschwächt, und das ist nicht die Verantwortung des BSW. Im Übrigen: würdet Ihr analog auch so einen Satz formulieren, um damit LINKE und Grüne auszuschließen? „LINKE und Grüne haben in verschiedenen Zusammenhängen eine Zusammenarbeit mit der CDU nicht ausgeschlossen. Dies ist eine Partei, die maßgeblich für den Sozialabbau und Hetze gegen linke Ideale verantwortlich ist“.

 6.      Ob die beiden o.g. Parteien – Grüne und LINKE – und ggf. weitere Parteien (vielleicht sogar die SPD?) sich an Eurem Bündnis beteiligen, habt Ihr uns trotz Nachfrage nicht verraten wollen. Angesichts der inmitten der Bündnis-Demo am 18.7. zahlreich vorhandenen Parteifahnen dieser Gruppierungen ist aber davon auszugehen. Die Partei „Bündnis 90/die Grünen“ steht wie keine andere für Kriegsrhetorik und Aufrüstung, bis hin zur direkten Forderung nach Lieferung und Einsatz von Taurus-Marschflugkörpern gegen Russland. Sozialpolitisch stehen die Grünen als „Öko-FDP“ für eine Klientelpolitik der ökologisch orientierten Mittel- und Oberschicht, wobei „Ökologie“ angesichts der grünen Parteipolitik von massivem Ausbau der LNG-Infrastruktur und Unterstützung von Krieg als größtem Klimakiller statt Diplomatie inzwischen nur noch ein Feigenblättchen ist. Die LINKE hat im Bundestag unmittelbar nach der letzten Bundestagswahl durch ihr Abstimmungsverhalten nicht nur Friedrich Merz eine Blamage erspart und seine Wahl zum Kanzler ermöglicht, sondern auch das größte Aufrüstungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat es nicht verhindert, obwohl es ihr möglich gewesen wäre. Auch auf EU-Ebene stimmen Abgeordnete der LINKEN regelmäßig für eine weitere militärische Unterstützung der Ukraine. Offenbar kein Grund, eine Teilnahme am Bündnis zu untersagen.

 

Kriegsvorbereitungen und Sozialabbau sind zwei Seiten der gleichen Medaille, und dass das Bündnis zwar ein Problem mit dem BSW hat, aber offenbar nicht mit Parteien, die die Aufrüstung aktiv vorantreiben oder zumindest billigen und damit eine Mitverantwortung für den dadurch bedingten Sozialabbau haben, spricht Bände.

Wir gehen davon aus, dass eine Teilnahme am Bündnis weiterhin nicht erwünscht ist, stehen aber weiterhin für konstruktive Gespräche und eine persönliche politische Auseinandersetzung zu unterschiedlichen Positionen zur Verfügung. Natürlich werden wir uns weiter an öffentlichen Aktionen des Bündnisses beteiligen. Und selbstverständlich werden wir uns weiterhin in jeder Form gegen Kriegsvorbereitungen und Sozialabbau engagieren und dazu ggf. eigene Bündnisse aufbauen, zu denen auch Ihr herzlich eingeladen seid. Denn eine Spaltung des Widerstands gegen den größten sozialen Kahlschlag seit Bestehen der Bundesrepublik nutzt nur der anderen Seite.

BSW Basisgruppe Göttingen, im Oktober 2026

Auch interessant

19 Okt

„Nie wieder Krieg! Wir werden die Wehrpflicht verhindern"

Stadt Göttingen – Am Freitag, den 25.9.2026 fand der dritte bundesweite Schulstreik gegen Wehrpflicht statt, mit über 45.000 Schülerinnen und Schülern und Aktionen in ungefähr 80 Städten.Junge Menschen demonstrieren gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen Zwangsmusterungen.Auch in Göttingen folgten mehrere hundert, v.a. Schülerinnen und Schüler dem Aufruf. Die Demonstration startete am Gänseliesel, füh ...

16 Sep

Veranstaltungstipp: Fabian Goldmann “Staatsräsonfunk"

Stadt Göttingen – Am Donnerstag, den 8.10. gibt es um 20 Uhr wieder eine interessante Veranstaltung / Lesung in der Göttinger Musa:Fabian Goldmann “Staatsräsonfunk"Stereotype, Selbstzensur und Staatsräson. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza.Deutsche Leitmedien haben seit dem 7. Oktober nicht nur einseitig und irreführend über den Genozid in Gaza berichtet. Sie haben selbst eine tödliche Rolle in ihm gespielt. ...

02 Sep

Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit - gut besuchte Veranstaltung in der Musa mit Leo Ensel

Stadt Göttingen – Passend zum Anti-Kriegstag fand in der Göttinger Musa die vom BSW Göttingen organisierte Veranstaltung und Lesung mit Dr. Leo Ensel (Oldenburg) statt. Unter dem provokanten Titel "Woke und Wehrhaft - der neue Sound der Kriegstüchtigkeit" brachte Leo Ensel viele Beispiele aus seinem neuen Buch "Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit", um zu zeigen, wie sehr die Sprache in Politik und Medien verroht, um d ...

29 Aug

Teurer Wohnen in Göttingen? Private Investoren erwerben Studentenwohnheim

Stadt Göttingen – Das BSW in Göttingen erreichte eine Information und Anfrage, die wir nachfolgend im Original wiedergeben (siehe unten). Wir begrüßen solche Recherchen und Initiativen engagierter Menschen ausdrücklich und sind dankbar, wenn Ihr uns Informationen zusendet. Hier wird gezeigt, wie private Investoren daraus Profit ziehen, dass der Universität und dem Studentenwerk offenbar nicht mehr ausreichend Mitte ...

26 Aug

Position des BSW zum Haus der Kulturen in Göttingen

Stadt Göttingen – Wie vor jeder Kommunal üblich werden Parteien gebeten, zu aktuellen kommunalpolitischen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen der Stadt Position zu beziehen (wie z.B. hier zum Waageplatz).Hier nun unsere Antworten auf die Fragen des Haus der Kulturen:  Wie stehen Sie zum Verbleib des Hauses der Kulturen an seinem jetzigen Standort?Im Haus der Kulturen wird wichtige Integrationsarbeit geleiste ...

22 Aug

Zukunft des Waageplatzviertels

Stadt Göttingen – Das BSW in Göttingen erreichte eine Anfrage mit einem Fragenkatalog zur Zukunft des Waageplatzviertels von der Facebook-Seite „Göttingen mit offenen Augen erleben“. Inhaltlich ging es um Themen wie Sicherheit, Waffenverbotszonen, Videoüberwachung und Nutzungskonzepte für den Waageplatz und die Umgebung. Gewünscht waren Antworten im Video-Format mit einer Länge von max. 60 - 90 Sekunden, was für te ...

17 Aug

Woke und wehrhaft - der neue Sound der Kriegstüchtigkeit.

Stadt Göttingen – Lesung und Veranstaltung mit Dr. Leo Ensel  Der Titel der Veranstaltung bezieht sich auf ein Interview mit dem Militäranalysten Carlo Masala, nachzulesen in der Tageszeitung taz vom 9.12.2022: "Ich will eine Bundeswehr, die woke im besten Sinne des Wortes ist, wehrhaft und bis an die Zähne bewaffnet."Leo Ensel (Oldenburg) ist Autor, Philosoph, Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schw ...

04 Aug

Stellungnahme der BSW-Basisgruppe Göttingen zur Brandmauerdiskussion und zur Wahl in Sachsen-Anhalt

Stadt Göttingen – Die Wahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September werfen ihren Schatten voraus. Wir als BSW Basisgruppe Göttingen stellen uns darauf ein, dass die zu erwartenden Diskussionen über mögliche Wahlkonstellationen in Sachsen-Anhalt und die Rolle des BSW dabei auch starken Einfluss auf die Kommunalwahl in Niedersachsen haben werden. Es ist davon auszugehen, dass viele Medien tendenziös und mit dem Vorsatz, d ...

30 Jul

Baustellen-Chaos in Göttingen

Stadt Göttingen – Straßensperrungen, Umleitungen und kein Ende.  Wer sich aktuell durch Göttingen bewegt hat den Eindruck, dass diese Stadt nur noch aus Baustellen besteht. Egal, ob als Radfahrer, Autofahrerin oder Fussgänger - es nervt! Während Radfahrer noch die Möglichkeit haben, sich "irgendwie" - unter Umgehung sämtlicher Verkehrsregeln - durchzuschlängeln, müssen Autofahrer teils große Umwege in Kauf nehmen. ...

25 Jul

LINKE und Grüne in Göttingen unterstützen faktisch AfD-Wahlkampf

Stadt Göttingen – Es ist Wahlkampfzeit in Göttingen. Das merkt man nicht nur an den überall hängenden Wahlplakaten, sondern auch durch die Wahlkampfstände der Parteien in der Göttinger Innenstadt. Während das BSW in Göttingen und Südniedersachsen in den letzten Monaten bereits jedes Wochende mit einem Info-Stand gegenüber vom Gänseliesel vertreten war, um ausreichend Unterstützungsunterschriften für die Wahlzulassu ...

21 Jul

Kritik am BSW-Wahlplakat

Stadt Göttingen – Wie schlimm ist das denn? Auch das BSW in Südniedersachen und Göttingen verwendet KI-generiertes Wahlplakat.In niedersächsischen Zeitungen (u.a. auch im Göttinger Tageblatt) wird eines der Plakate des BSW im niedersächsischen Kommunalwahlkampf kritisiert.Auf dem Bild ist das Motiv eines traumatisierten Kindes zu sehen, vor zerstörten Häuserfronten, offenbar in Folge von schweren Bombardierungen. D ...

19 Jul

Erfolgreiche Demonstration in Göttingen gegen Sozialabbau

Stadt Göttingen – Rund 1000 Menschen demonstrierten am Samstag lautstark gegen den Angriff der Regierung Merz auf den SozialstaatEin breites Bündnis aus Basisgruppen und Gewerkschaften schaffte es, am Samstag, 18.7. in Göttingen rund 1.000 Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam gegen die massiven Angriffe der Regierung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unseren Sozialstaat auf die Straße zu gehen und Kan ...

15 Jul

Göttingen gegen Kürzungen - Demonstration am Samstag, 18.7.

Stadt Göttingen – BSW unterstützt Demonstration in Göttingen gegen Sozialabbau"Raus auf die Straße - Es geht um uns alle!" Solidarität von unten statt Sozialabbau von obenWir als BSW in Südniedersachsen stellen uns entschieden gegen die Kürzungsorgien der Bundesregierung. Schluss damit! Daher unterstützen wir gerne den Aufruf von Gewerkschaften und weiteren Basisgruppen für eine Demonstration in Göttingen am Samsta ...

27 Jun

Göttingen – über Messergewalt und andere Grausamkeiten

Stadt Göttingen – Stellungnahme aus der BSW Basisgruppe Göttingen zum Messerangriff auf einen Göttinger Antifaschisten Mit Betroffenheit haben wir von dem Messerangriff und den schweren Verletzungen eines 23-jährigen am Abend des 21. Juni 2026 im Göttinger Ostviertel erfahren. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei dem Verletzten, seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden, und wir wünschen ihm eine schnell ...

  • 19 Okt „Nie wieder Krieg! Wir werden die Wehrpflicht verhindern"

    Stadt Göttingen – Am Freitag, den 25.9.2026 fand der dritte bundesweite Schulstreik gegen Wehrpflicht statt, mit über 45.000 Schülerinnen und Schülern und Aktionen in ungefähr 80 Städten.Junge Menschen demonstrieren gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen Zwangsmusterungen.Auch in Göttingen folgten mehrere hundert, v.a. Schülerinnen und Schüler dem Aufruf. Die Demonstration startete am Gänseliesel, füh ...

  • 16 Sep Veranstaltungstipp: Fabian Goldmann “Staatsräsonfunk"

    Stadt Göttingen – Am Donnerstag, den 8.10. gibt es um 20 Uhr wieder eine interessante Veranstaltung / Lesung in der Göttinger Musa:Fabian Goldmann “Staatsräsonfunk"Stereotype, Selbstzensur und Staatsräson. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza.Deutsche Leitmedien haben seit dem 7. Oktober nicht nur einseitig und irreführend über den Genozid in Gaza berichtet. Sie haben selbst eine tödliche Rolle in ihm gespielt. ...

  • 02 Sep Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit - gut besuchte Veranstaltung in der Musa mit Leo Ensel

    Stadt Göttingen – Passend zum Anti-Kriegstag fand in der Göttinger Musa die vom BSW Göttingen organisierte Veranstaltung und Lesung mit Dr. Leo Ensel (Oldenburg) statt. Unter dem provokanten Titel "Woke und Wehrhaft - der neue Sound der Kriegstüchtigkeit" brachte Leo Ensel viele Beispiele aus seinem neuen Buch "Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit", um zu zeigen, wie sehr die Sprache in Politik und Medien verroht, um d ...

  • 29 Aug Teurer Wohnen in Göttingen? Private Investoren erwerben Studentenwohnheim

    Stadt Göttingen – Das BSW in Göttingen erreichte eine Information und Anfrage, die wir nachfolgend im Original wiedergeben (siehe unten). Wir begrüßen solche Recherchen und Initiativen engagierter Menschen ausdrücklich und sind dankbar, wenn Ihr uns Informationen zusendet. Hier wird gezeigt, wie private Investoren daraus Profit ziehen, dass der Universität und dem Studentenwerk offenbar nicht mehr ausreichend Mitte ...

  • 26 Aug Position des BSW zum Haus der Kulturen in Göttingen

    Stadt Göttingen – Wie vor jeder Kommunal üblich werden Parteien gebeten, zu aktuellen kommunalpolitischen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen der Stadt Position zu beziehen (wie z.B. hier zum Waageplatz).Hier nun unsere Antworten auf die Fragen des Haus der Kulturen:  Wie stehen Sie zum Verbleib des Hauses der Kulturen an seinem jetzigen Standort?Im Haus der Kulturen wird wichtige Integrationsarbeit geleiste ...

  • 22 Aug Zukunft des Waageplatzviertels

    Stadt Göttingen – Das BSW in Göttingen erreichte eine Anfrage mit einem Fragenkatalog zur Zukunft des Waageplatzviertels von der Facebook-Seite „Göttingen mit offenen Augen erleben“. Inhaltlich ging es um Themen wie Sicherheit, Waffenverbotszonen, Videoüberwachung und Nutzungskonzepte für den Waageplatz und die Umgebung. Gewünscht waren Antworten im Video-Format mit einer Länge von max. 60 - 90 Sekunden, was für te ...

  • 17 Aug Woke und wehrhaft - der neue Sound der Kriegstüchtigkeit.

    Stadt Göttingen – Lesung und Veranstaltung mit Dr. Leo Ensel  Der Titel der Veranstaltung bezieht sich auf ein Interview mit dem Militäranalysten Carlo Masala, nachzulesen in der Tageszeitung taz vom 9.12.2022: "Ich will eine Bundeswehr, die woke im besten Sinne des Wortes ist, wehrhaft und bis an die Zähne bewaffnet."Leo Ensel (Oldenburg) ist Autor, Philosoph, Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schw ...

  • 04 Aug Stellungnahme der BSW-Basisgruppe Göttingen zur Brandmauerdiskussion und zur Wahl in Sachsen-Anhalt

    Stadt Göttingen – Die Wahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September werfen ihren Schatten voraus. Wir als BSW Basisgruppe Göttingen stellen uns darauf ein, dass die zu erwartenden Diskussionen über mögliche Wahlkonstellationen in Sachsen-Anhalt und die Rolle des BSW dabei auch starken Einfluss auf die Kommunalwahl in Niedersachsen haben werden. Es ist davon auszugehen, dass viele Medien tendenziös und mit dem Vorsatz, d ...

  • 30 Jul Baustellen-Chaos in Göttingen

    Stadt Göttingen – Straßensperrungen, Umleitungen und kein Ende.  Wer sich aktuell durch Göttingen bewegt hat den Eindruck, dass diese Stadt nur noch aus Baustellen besteht. Egal, ob als Radfahrer, Autofahrerin oder Fussgänger - es nervt! Während Radfahrer noch die Möglichkeit haben, sich "irgendwie" - unter Umgehung sämtlicher Verkehrsregeln - durchzuschlängeln, müssen Autofahrer teils große Umwege in Kauf nehmen. ...

  • 25 Jul LINKE und Grüne in Göttingen unterstützen faktisch AfD-Wahlkampf

    Stadt Göttingen – Es ist Wahlkampfzeit in Göttingen. Das merkt man nicht nur an den überall hängenden Wahlplakaten, sondern auch durch die Wahlkampfstände der Parteien in der Göttinger Innenstadt. Während das BSW in Göttingen und Südniedersachsen in den letzten Monaten bereits jedes Wochende mit einem Info-Stand gegenüber vom Gänseliesel vertreten war, um ausreichend Unterstützungsunterschriften für die Wahlzulassu ...

  • 21 Jul Kritik am BSW-Wahlplakat

    Stadt Göttingen – Wie schlimm ist das denn? Auch das BSW in Südniedersachen und Göttingen verwendet KI-generiertes Wahlplakat.In niedersächsischen Zeitungen (u.a. auch im Göttinger Tageblatt) wird eines der Plakate des BSW im niedersächsischen Kommunalwahlkampf kritisiert.Auf dem Bild ist das Motiv eines traumatisierten Kindes zu sehen, vor zerstörten Häuserfronten, offenbar in Folge von schweren Bombardierungen. D ...

  • 19 Jul Erfolgreiche Demonstration in Göttingen gegen Sozialabbau

    Stadt Göttingen – Rund 1000 Menschen demonstrierten am Samstag lautstark gegen den Angriff der Regierung Merz auf den SozialstaatEin breites Bündnis aus Basisgruppen und Gewerkschaften schaffte es, am Samstag, 18.7. in Göttingen rund 1.000 Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam gegen die massiven Angriffe der Regierung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unseren Sozialstaat auf die Straße zu gehen und Kan ...

  • 15 Jul Göttingen gegen Kürzungen - Demonstration am Samstag, 18.7.

    Stadt Göttingen – BSW unterstützt Demonstration in Göttingen gegen Sozialabbau"Raus auf die Straße - Es geht um uns alle!" Solidarität von unten statt Sozialabbau von obenWir als BSW in Südniedersachsen stellen uns entschieden gegen die Kürzungsorgien der Bundesregierung. Schluss damit! Daher unterstützen wir gerne den Aufruf von Gewerkschaften und weiteren Basisgruppen für eine Demonstration in Göttingen am Samsta ...

  • 27 Jun Göttingen – über Messergewalt und andere Grausamkeiten

    Stadt Göttingen – Stellungnahme aus der BSW Basisgruppe Göttingen zum Messerangriff auf einen Göttinger Antifaschisten Mit Betroffenheit haben wir von dem Messerangriff und den schweren Verletzungen eines 23-jährigen am Abend des 21. Juni 2026 im Göttinger Ostviertel erfahren. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei dem Verletzten, seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden, und wir wünschen ihm eine schnell ...

Informiert bleiben.

Melden Sie sich hier an, damit wir Sie über alle Entwicklungen auf dem aktuellsten Stand halten können.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur zum Versand des Newsletters benutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Mit dem Absenden des Newsletter-Formulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden.