Sport und Kultur
Erschwingliche Kultur- und Sportangebote in unserer Nähe
für eine Stadt guter Nachbarn
Unseren Nachbarn begegnen wir nicht nur vor der Tür oder am Gartenzaun, sondern auch beim Sport, in Vereinen oder z.B. bei Konzerten abends in der Stadt. Wir wollen Vereine und kulturelle Initiativen als Orte der Begegnung und des Gemeinsinns stärken.
Sportvereine, Kulturinstitutionen und das vielfältige Vereinsleben bilden das soziale Rückgrat von Göttingen. Sie ermöglichen Begegnungen, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bieten eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Jung und Alt.
Oft sind Vereine die letzten Orte, an denen Nachbarschaft, Tradition und Solidarität noch gelebt werden. Doch auch sie haben mit sinkenden Zuschüssen, steigenden Kosten, wachsender Bürokratie und Nachwuchssorgen zu kämpfen. Die Stadt muss gegensteuern und für eine verlässliche, auskömmliche und langfristige Förderung des Vereinslebens sorgen.
Marode Sportstätten müssen saniert und Schul- und Breitensportangebote müssen besser ausgestattet werden. Wir fordern ausreichend erreichbare, barrierefrei Sportstätten und Sportangebote für alle, die sie nutzen wollen.
Sport ist ein zentraler Bestandteil von Gesundheit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er fördert auch Integration. Die Mitgliedschaft in Sport- und anderen Vereinen muss für alle Menschen, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien mit geringen Einkommen, finanziell leistbar sein. Jedes Kind muss die Möglichkeit erhalten, einen kostenlosen Schwimmkurs zu besuchen.
Wir setzen uns für die Förderung des Breitensports ein – nicht nur für wenige elitär ausgerichtete Leistungszentren. Dazu gehört ausdrücklich die Unterstützung ehrenamtlicher Trainerinnen, Trainer und Übungsleiter.
Politik hat die Aufgabe, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne Räume für Kultur und kulturellen Austausch zu schaffen. Das gilt nicht nur für „Hochkultur“, denn lokale Feste, Bräuche und Traditionen sind ebenso wichtig. Die Stadt Göttingen soll Räumlichkeiten für Theatergruppen, Vereine und künstlerische Aktivitäten möglichst kostenfrei zur Verfügung stellen. Dies muss ohne Verpflichtung auf politische Bekenntnisse geschehen. Förderungen müssen transparent gestaltet werden und die Offenheit für neue Initiativen gewahrt bleiben. Nicht nur große Projekte brauchen Planungssicherheit. Auch „kleine“ kulturelle Initiativen haben ein Recht darauf.
Wir wollen Theater, Musikschulen, Bibliotheken, Museen und soziokulturelle Zentren sichern und stärken. Kunst und Kultur müssen für alle leicht zugänglich sein, mit Vergünstigungen für Kinder, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit geringem Einkommen.
Ein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen im Bereich des Katastrophenschutzes und der freiwilligen Feuerwehr. Sie sollen eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten und müssen kontinuierlich modern ausgestattet sein.
Dafür setzen wir uns ein:
- Sportstätten müssen erhalten bleiben und bei Bedarf saniert werden. Die Barrierefreiheit für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen ist sicherzustellen.
- Die Mitgliedschaft in Sport- und anderen Vereinen muss für alle, insbesondere für jedes Kind, erschwinglich sein.
- Kostenlose Schwimmkurse für alle Kinder.
- Weniger Bürokratie bei Vereinsgründungen und Förderanträgen. Transparenz der Förderstrukturen und Offenheit für neue Initiativen.
- Kostenfreie Nutzung städtischer Räume für Vereine und kulturelle Initiativen.
- Förderung regionaler Kultur und Traditionen.
- Freie Kulturträger stärken: Theatergruppen, Musikerinnen, Musiker sowie Künstlerinnen und Künstler gezielt fördern.
- Erhalt und Förderung von Nachbarschafts- und Jugendzentren als niedrigschwellige Begegnungsorte.
- Das „Haus der Kulturen“ muss bleiben! Die Stadt muss eine erneute militärische Nutzung des Geländes ausschließen!
- Die Freiwilligen Feuerwehren müssen stets mit zeitgemäßer und sicherer Technik ausgestattet sein.
- Die Mittel des Investitionsprogramms müssen auch für einen niedrigschwelligen und wohnortnahen Zugang zu Angeboten wie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Bibliotheken, Sportstätten oder Musikschulen eingesetzt werden.
- Wir fordern, Kunst und Kultur sowie kulturelle Teilhabe und Bildung als Pflichtaufgaben des Staates zu definieren.
- Wir unterstützen die Initiative „Schutz von Kunst und Kultur ins Grundgesetz“.
- Kulturelle Bildung muss ein unverzichtbarer Teil der Schulbildung bleiben und verstärkt werden.
- Wir setzen uns für eine bessere soziale Absicherung von freischaffenden Künstlern ein.
- Das Göttinger Altstadtfest soll wieder aufleben